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Yannik Stegemann3 Min. Lesezeit

Wie aus unserer Bekanntschaft Enverion wurde

Als wir uns während unserer Ausbildung bei Brillux kennengelernt haben, stand eine gemeinsame Agentur noch nicht auf dem Plan. Wir waren zwei junge Menschen, die sich gut verstanden und ähnliche Vorstellungen davon hatten, was sie beruflich irgendwann machen wollten. Aus dieser Bekanntschaft wurde später Enverion.

KI-Illustration: Zwei gefaltete Wege führen zu einem gemeinsamen beleuchteten Bauwerk.
KI-generierte Illustration für Enverion.

Inzwischen liegen mehr als sieben Jahre zwischen dem Kennenlernen und diesem Rückblick. Was sich durch diese Zeit zieht, ist die Begeisterung für kreative Arbeit und der Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen.

In Kontakt bleiben, auch wenn die Orte unterschiedlich sind

Nach der Ausbildung blieb der Kontakt bestehen. Hamburg und Karlsruhe lagen zwischen uns, aber die Gespräche über Ideen und berufliche Pläne gingen weiter. Die unterschiedlichen Wohnorte waren also kein besonders bequemer Ausgangspunkt für ein gemeinsames Unternehmen. Sie haben uns trotzdem nicht davon abgehalten.

Eine Gründung entsteht nicht allein dadurch, dass man dieselben Dinge interessant findet. Irgendwann muss aus „Das könnten wir machen“ eine gemeinsame Entscheidung werden. Bei uns war es der Wunsch, Kreativität und Verantwortung für die eigene Arbeit zusammenzubringen.

Gestaltung sollte einen Zweck erfüllen

Uns ging es nicht darum, Websites und Social Media einfach nur hübsch zu gestalten. Ein Unternehmen braucht einen Auftritt, der seine Arbeit verständlich macht. Gute Gestaltung sollte dabei helfen, ein Angebot zu erkennen und den nächsten Schritt zu finden.

Diese Haltung war ein gemeinsamer Ausgangspunkt. Wir wollten kreativ arbeiten und gleichzeitig darüber nachdenken, welchen Nutzen ein Ergebnis für den Kunden haben soll. Daraus wurde die Entscheidung, Enverion zu gründen.

Natürlich gehörte auch der Wunsch dazu, die eigenen Chefs zu sein. Die etwas weniger glamouröse Seite daran: In einem gemeinsamen Unternehmen schaut man sich gegenseitig auf die Finger. Eine Idee überzeugt nicht schon deshalb, weil sie von einem selbst kommt. Sie muss auch der andere nachvollziehen können.

Der erste Auftrag außerhalb des Bekanntenkreises

Ein Moment ist uns besonders in Erinnerung geblieben: das erste Kundengespräch mit jemandem, der uns vorher nicht persönlich kannte. Der Kontakt war über unsere Kaltakquise entstanden. Plötzlich ging es nicht mehr nur um unsere Pläne, sondern um einen Menschen, der tatsächlich mit uns arbeiten wollte.

Bis dahin hatten wir überlegt, ausprobiert und besprochen, was wir gemeinsam aufbauen möchten. Mit diesem Auftrag wurde das Vorhaben konkret. Das war ein gutes Gefühl – und zugleich der Punkt, an dem eine Idee Verantwortung mit sich brachte.

Jemanden für ein Gespräch zu gewinnen und einen Auftrag verantwortungsvoll umzusetzen sind zwei verschiedene Aufgaben. Diese Unterscheidung gehört für uns zur Geschichte dazu. Ein überzeugendes Vorhaben muss sich anschließend in der Arbeit bewähren.

Was wir aus diesem Anfang mitnehmen

Uns haben ein gemeinsames Interesse, der Kontakt über die Ausbildung hinaus und schließlich die Entscheidung verbunden, nicht nur weiter über das eigene Unternehmen zu sprechen.

Wenn du mit jemandem ein Projekt starten möchtest, sind für uns deshalb drei Fragen hilfreicher als eine perfekte Gründungsgeschichte: Wollt ihr in dieselbe Richtung? Könnt ihr euch ehrlich Rückmeldung geben? Und seid ihr bereit, aus euren Ideen konkrete Aufgaben zu machen?

Wie sich unser gemeinsamer Ansatz heute in Angeboten wiederfindet, zeigen unsere Leistungen für Unternehmen. Wenn du gerade deinen eigenen Auftritt planst, hilft dir außerdem unser Beitrag Website erstellen lassen mit SEO bei den nächsten Fragen. Wir finden es jedenfalls weiterhin ziemlich gut, dass aus einer Bekanntschaft während der Ausbildung ein gemeinsames Unternehmen geworden ist.